Wenn Sie die Einladung zu einer Trauerfeier absagen möchten, sollten Sie sich das auch erlauben. Ängste vor Vorwürfen oder bösen Worten vom Einladenden sollten Ihnen bei dieser für Sie wichtigen Entscheidung nicht als Ratgeber dienen.
Mit Stil und Taktgefühl absagen
Absagen verlangen immer etwas mehr Taktgefühl als Zusagen, aber Absagen zu Trauerfeiern scheinen noch anspruchsvoller zu sein.
Warten Sie daher nicht zu lange mit Ihrer Absage. Stattdessen sollten Sie, sobald Sie den Entschluss zur Absage gefasst haben, diese in die Tat umsetzen, damit Sie bei der weiteren Planung der Trauerfeier unberücksichtigt bleiben können.
Sagen Sie auch ab, falls nicht explizit um eine Antwort gebeten wird.
Die Absage mit angemessenen Worten begründen
Je nach Ver- bzw. Bekanntschaftsgrad sind verschiedene Gründe zur Absage am Beistand auf der Trauerfeier mehr oder weniger leicht darstellbar. Als Faustregel könnten Sie nehmen, je näher Sie der verstorbenen Person standen, umso persönlicher darf und sollten die Absage und der Absagegrund sein.
Fühlten Sie sich der verstorbenen Person eher fremd als nah, obwohl es sich zum Beispiel um die Großmutter handelt, so formulieren Sie das auch so in Ihrer Absage.
Beileid bekunden
Ihr Beileid und die damit einhergehende Würdigung der Trauer der einladenden Person sind ein sehr wichtiger Teil Ihrer Absage. Mit den hier gewählten Worten können Sie Trost spenden und eigene nette Worte zum Verstorbenen an die Hinterbliebenen richten. Eventuell können Sie eine nette persönliche Erinnerung an den Verstorbenen in die Absage einflechten. Das zeigt, dass auch Sie in einem Prozess des Abschiednehmens sind.
Persönliche oder schriftliche Absage?
Je nach Verbindung zum Verstorbenen und den einladenden Personen sind ein persönliches Gespräch oder eine Karte zur Absage angemessen.
Mit der Reaktion des Einladenden umgehen
Es ist möglich, dass der Einladende ungehalten auf Ihre Absage reagiert. Das sollten Sie akzeptieren. Bei einem innigen oder freundschaftlichen Verhältnis zueinander ergibt sich vermutlich in der Zukunft noch einmal die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee darüber zu reden.